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  Dieser Text ist Teil der Reportage „Bremen hoch fünf“. Hier geht es zum Startbeitrag.

Bremen (Hohentengen) – Eine Bremer Mühle nahe dem Bodensee

Von Bremen geht es weiter in den Süden Deutschlands. Nach Bremen. Mit knapp 300 Einwohnern ist das kleine, liebenswerte Dorf der viertgrößte Ortsteil der Gemeinde Hohentengen in Baden-Württemberg. 750 Kilometer von der Hansestadt entfernt, lassen sich sogleich zwei Gemeinsamkeiten feststellen. Auch Bremen in Hohentengen liegt an einem – zugegebenermaßen sehr kleinen – Fluss, der Ostrach. Zum anderen gibt es auch hier eine Bremer Mühle. Nachfragen bei Hohentengens Bürgermeister Peter Rainer. „Ursprünglich war Bremen sehr landwirtschaftlich geprägt. Trotz des Strukturwandels zur Wohnstätte hat es sich einige Besonderheiten bewahren können, wie zum Beispiel die Bremer Mühle, wo bis heute Mehl gemahlen wird.“

Doch damit nicht genug. Die Glocke auf dem alten Rathausgebäude ist eine alte Schiffsglocke aus der Hansestadt Bremen. Heute dient das Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus, dessen Renovierung durch die großartige Eigenleistung der Bürgerschaft unterstützt wurde. Das deckt sich auch mit der Beschreibung von Bürgermeister Peter Rainer. Die Menschen in Bremen seien liebenswürdig und fleißig, das Leben sei geprägt durch den guten Zusammenhalt der Dorfbevölkerung und das Arbeiten getreu dem schwäbischen Lebensmotto „Schaffa, Schaffa, Häusle bauen“ („Arbeiten, arbeiten und ein Häuschen bauen“). Nach einem abschließenden Besuch der schmucken, kleinen Marienkapelle in der Dorfmitte geht es 60 Kilometer weiter nach – richtig – Bremen.

Weiter geht es auf unserem Roadtrip “Bremen hoch fünf” nach Bremen (Amtzell).

Bremen in Baden-Württemberg am 30. August 2016

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